Stacks Image 758
flexible
Als ich den »Herrn der Ringe« das erste Mal las, setzte gerade Neil Armstrong seinen Fuß auf den Mond. Die bekanntesten Namen in dem damals gerade im Entstehen begriffenen Fantasy-Genre waren neben J.R.R. Tolkien Autoren wie Robert E. Howard, Fritz Leiber, Michael Moorcock, L. Sprague de Camp und Lin Carter - und ein paar Exoten wie E.R. Eddison. Aus diesen viereinhalb Jahrzehnten Lektüre habe ich meine persönlichen Top 12 aufgestellt.
flexible
Mit dem Übersetzen hatte ich während des Studiums begonnen. Angefangen mit meiner Dissertation über Fantasy-Literatur von 1981 kam dann auch die theoretische Beschäftigung mit dem Genre hinzu. Zum Glück bot mir mein Arbeitgeber, der Bastei Lübbe Verlag, die Möglichkeit und den Freiraum, dies weiterverfolgen zu können. Die Bücher auf der folgenden Seite, die sich natürlich mit Tolkien beschäftigen, sind der Beweis dafür.
flexible
Fantasy-Romane zu schreiben war für mich ein Experiment. Ich wollte es selbst mal versuchen, was ich in der Theorie erforscht hatte, in die Praxis umzusetzen. Dies war zu einer Zeit, bevor Romane über Elfen, Zwerge und Orks in Mode kamen, und ich würde auch nie wagen, meine Bücher mit Tolkiens Werk vergleichen. Ebenso wie die Ausflüge in die Mythologie der Germanen und Kelten hat es jedenfalls Spaß gemacht, und ich hoffe, etwas davon ist in den Romanen zu spüren.