Über alte und neue Legenden von König Artus


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Hat der legendäre König Artus – oder Arthur, wie die Briten sagen – wirklich gelebt? Die Quellen aus den "Dark Ages", der Zeit zwischen dem Ende des Römischen Reiches und dem Beginn des Mittelalters, sind widersprüchlich und unzuverlässig. Was sich daraus entnehmen lässt, muss abgewogen und gewichtet werden. Wer den Spuren nachgeht, verliert sich bald im Dickicht der Legende.
»Daz was ein dinc, daz hiez der Grâl, erden wunsches überwal«, schreibt Wolfram von Eschenbach in "Parzival". Der Heilige Gral ist eines der wirkmächtigsten Symbole des Mittelalters. Er geht zurück auf die frühchristlichen apokryphen Evangelien. Doch die Legende dahinter ist keltischen Urspungs. Denn er ist einer der vier heiligen Schätze der Kelten, deren Symbolik bis in die Gegenwart fortwirkt.
König Artus ist nicht tot. Marion Zimmer Bradley hat mit »Die Nebel von Avalon« eine der bekanntesten Neufassungen der Artus-Sage geschrieben. Darüber hinaus hat die Legende Spuren in vielen Werken der modernen Fantasy-Literatur hinterlassen, wobei jede Generation ihr eine eigene Deutung gegeben hat.